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Initiative will lokalen Einzelhandel stärken

Im Internet zu bestellen, hinterlässt Spuren – und zwar nicht nur auf dem heimischen PC, sondern auch in zahlreichen deutschen Innenstädten. Vielerorts begegnet einem ein leerstehender Laden neben dem anderen. Der Handelsverband Deutschland warnt schon länger vor einer Verödung der Stadtzentren und geht von einem Verlust von 50.000 Geschäften in den nächsten Jahren aus. Dabei müsste das nicht so sein, denn stationärer Einzelhandel und Online-Shopping gehen Hand in Hand.

Kleingewerbetreibenden sei nur oft nicht bewusst, wie man beides miteinander verbindet, sagt Prof. Dr. Gerrit Heinemann, Professor für Handel an der Hochschule Niederrhein. Er ist einer der Experten, die der Initiative für Gewerbevielfalt mit ihrem Fachwissen zur Verfügung stehen. „Ob ich ein Schaufenster in meinem Laden liebevoll dekoriere oder den Online-Auftritt aktualisiere – die Wertigkeit sollte für Gewerbetreibende dieselbe sein. Der Kunde möchte die Bequemlichkeit des Onlineshoppings mit der fachlichen und persönlichen Beratung im Einzelhandel kombiniert haben.“

 

 

 

Die Initiative für Gewerbevielfalt wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, breite Aufmerksamkeit für das Thema „Verödung der Innenstädte“ zu bekommen und aktiv gegenzusteuern. Und das erstmals nicht auf regionaler Ebene, sondern bundesweit. „Dazu haben wir eine Online-Plattform gestartet, die in erster Linie der Vernetzung von lokalen Projekten, Gewerbevereinen und Experten dient“, erzählt Michael Wolf, Geschäftsführer der Das Telefonbuch Servicegesellschaft. „Voneinander lernen, sich Anregungen holen und natürlich ein breites Informationsangebot über aktuelle Themen, die die Gewerbevielfalt betreffen – das sind auf www.gewerbevielfalt.de unsere Hauptanliegen.“